Kooperationen Wissenschaft und Wirtschaft

Das Fraunhofer IPMS ist durch Professuren seiner Institutsleiter Prof. Dr. Hubert Lakner und Prof. Dr. Harald Schenk sowie von Gruppenleiter Prof. Dr. Dirk Reichelt mit der Technischen Universität Dresden sowie darüber hinaus mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg sowie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden verbunden. Diese enge Verzahnung ist neben den Geschäftsbeziehungen mit der Wirtschaft und der Vernetzung mit anderen Fraunhofer-Instituten im Verbund Mikroelektronik eine zentrale Säule des Fraunhofer-Erfolgsmodells. Während die Hochschulen ihre Innovationsfähigkeit und Kompetenz in der Grundlagenforschung in die Kooperation einbringen, leistet das Fraunhofer IPMS anwendungsorientierte Forschungsarbeit und steuert seine Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen, technische Ausstattung und Marktexpertise bei. Studierende erhalten so nicht nur eine fundierte theoretische, sondern auch eine praxisnahe Ausbildung.

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Durch die Professur für Mikro- und Nanosysteme von Prof. Dr. Harald Schenk einerseits sowie den Institutsteil »Integrated Silicon Systems« andererseits ist das Fraunhofer IPMS besonders eng mit der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg verbunden. Die Zusammenarbeit reicht von der gemeinschaftlichen Nutzung von Laboren und Räumlichkeiten der BTU Cottbus-Senftenberg über die Bereitstellung attraktiver Studienschwerpunkte bei der Graduiertenausbildung und Weiterbildung auf dem Gebiet der photonischen Mikrosysteme im »Cottbus Joint Lab« bis hin zur gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsarbeit.

Am Institutsteil werden die Arbeiten der im Jahr 2012 begründeten Projektgruppe »Mesoskopische Aktoren und Systeme« fortgesetzt. Das Forschungs- und Entwicklungsspektrum wird mit einer Arbeitsgruppe um das Thema »Terahertz-Mikromodule und -Applikationen« erweitert. Darüber hinaus sind die Forschungsaktivitäten der BTU Cottbus-Senftenberg, des Fraunhofer IPMS sowie weiterer außeruniversitärer Forschungseinrichtungen im Cluster »FuSion« zusammengeführt. Ziel ist es, ein tieferes, auf einem interdisziplinären Ansatz beruhendes, Verständnis zu Materialien, Prozessen und Filmsystemen zu erlangen, das neue Lösungen für energieeffiziente Bauelemente eröffnet. Sprecher des Clusters ist Prof. Dr. Harald Schenk.

Innovationscampus Elektronik und Mikrosensorik Cottbus

Der Innovationscampus Elektronik und Mikrosensorik Cottbus ist eine Forschungskooperation der  fünf Partner BTU Cottbus-Senftenberg, IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik, Ferdinand-Braun-Institut- Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH), Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) und Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme(IPMS) in Cottbus. Die vier Institute, die seit Jahren führend in der Mikrosystemtechnik sind, werden jeweils an ihrer Außenstelle in Cottbus an sensorischen Systeme für Anwendungen aus den Bereichen Industrie 4.0, Landwirtschaft 4.0 und Smart Health arbeiten.

Arioso Systems GmbH

Arioso Systems GmbH, ein Spin-off des Fraunhofer-IPMS in Dresden, entwickelt und vermarktet eine neue disruptive μLautsprecher-Technologie basierend auf Silizium-MEMs (Micro-Electro-Mechanical-Systems). Damit unterstützt Arioso Systems den schnell wachsenden Markt der In-Ohr-Kopfhörer und Hearables. Die Technologie der Arioso Systems ermöglicht eine schnelle Skalierung in den Massenmarkt und für die Kunden der Arioso Systems die Verwendung kleinster Volumina im Gerät, sowie beste elektrische Effizienz bei gleichzeitig bester Sound-Qualität.